Die Baumwolle ist aus der Modeindustrie praktisch nicht mehr wegzudenken. Viele Menschen tragen ausschließlich Baumwollunterwäsche. Interessant ist, dass Baumwolle in einigen Ländern auch als „weißes Gold“ oder „King Cotton“ bezeichnet wird. Baumwolle ist eine reine Naturfaser. Hergestellt wird das weiße Gold aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze. Die Samenhaare werden zu dünnen Fäden gesponnen. Der Baumwollfaden bietet die Grundlage für Webstoffe oder Strickware aus Baumwolle. Die unterschiedliche Der Baumwollfäden ist verantwortlich für die unterschiedlichen Stoffqualitäten.

Baumwolle ist recht reißfest. Diese Eigenschaft hat die Baumwolle der Anordnung der Zellulose in dem Stoff zu verdanken. Interessant ist, dass jede Baumwollfaser aus 20 bis 30 Zellulose-Lagen besteht. Geerntet wird die Baumwolle, wenn sich die Baumwollfrucht öffnet. Eine Baumwollfrucht können wir uns wie einen weißen Wollballen vorstellen. Denn wenn sich die Frucht anfängt zu öffnen, trocknen die Fasern im Inneren der Frucht und verhacken sich ineinander. Diese Fasern werden im nächsten Schritt miteinander zum Garn versponnen.

Die Baumwolle ist keine neue Erfindung. Im Gegenteil Sie wird schon seit einigen Tausend Jahren zur Fertigung von Kleidern verwendet. Man sagt, dass schon den Ägyptern die Verarbeitung von Baumwolle nicht fremd war. Speziell in den heißen Regionen der Erde, wo sie auch wächst, ist sie seit langer Zeit beliebt. Zu den Fundorten von antiken Baumwollkleidern gehören Höhlen in Mexiko. Baumwolle wird sogar in Indien seit über 3000 Jahren angebaut. Wenn Sie sich zurück erinnern, so wird ihnen einfallen, dass der Boom der indischen Baumwollindustrie während der britischen Industrierevolution war. Der Startschuss für die Massenproduktion von Baumwolle in England fiel mit der Erfindung der Spinnmaschine.  Das war damals ein großer Schritt in der englischen Industrielandschaft.

Heutzutage kann man überall auf der Welt Baumwollpflanzen vorfinden. Baumwolle hat sich auf dem Modemarkt fest etabliert und ist besonders nicht aus dem Unterwäschesektor wegzudenken. Unterwäsche wird gerne weiß getragen, daher muss die Baumwolle leicht gebleicht werden um die Naturbelassene Farbe, welche Sandfarben ist, aufzuhellen. Die Vorzüge der Baumwolle sind nicht von der Hand zu weisen. Denn Baumwolle ist besonders saugfähig. Körperflüssigkeiten können bestens aufgenommen werden. Außerdem ist Baumwolle ausgesprochen atmungsaktiv, das heißt luftdurchlässig. Ein Nachteil der Baumwollfaser ist, dass Sie Feuchtigkeit langsam wieder abgibt. Dementsprechend ist mit einer längeren Trockenzeit zu rechnen. Ein wichtiger Vorteil der Baumwolle ist, dass sie kochfest ist. Somit ist sie sehr hygienisch. Diese Eigenschaft ist vor allem im Bereich der Unterwäsche wichtig. Die "natürlichen Eigenschaften" der Baumwolle schätzen viele Kunden und entscheiden sich beim Kauf für Baumwollunterwäsche.

 

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