elastische Dessous aus Lycra

Betrachten wir nun als nächstes die Lycrafaser. Lycra ist schon etwas älter als die Microfaser und wurde im Jahre 1958 entdeckt. Der große Vorzug von Lycra verglichen mit den Stoffen, die es zur damaligen Zeit gab, ist, dass Lycrafasern sehr elastisch sind. Lycra eignet sich damit bestens für elastische Stoffe und somit auch für die Herstellung von Dessous oder Bademode. Die moderne Frau von heute musste seit dem Jahr 1958 keine starren Stoffe auf der Haut mehr tragen. Sie konnten nun völlig elastische Unterwäsche tragen und hatte diesen Vorteil dem Stoff Lycra zu verdanken.

Bei der Herstellung von Lycrafasern, einer Art segmentiertem Polyurethan, werden flexible Fasersegmente mit starren Fasersegmenten abwechselnd kombiniert. Eine Lycrafaser „funktioniert“ wie folgt: der flexible Teil der Lycrafaser  wir unter Spannung gerade gehalten. Die Spannung wird mit starren Molekülen aufgebaut, die zwischen die flexiblen Teile gepresst werden und als Keile eingesetzt werden. Der flexible Teil des Stoffes versucht nun ständig in seinen Urzustand zurück zukommen, wodurch die Elastizität des Stoffes erzielt wird.

Wenn Sie Dessous kaufen, so ist in dem Stoffgemisch der Unterwäsche stets eine Naturfaser beigemischt. Denn reine Lycradessous werden kaum verkauft. Lycra wird immer mit anderen Fasern kombiniert. Das können andere Chemifasern oder aber Naturfasern sein. Bei Sport- und Bademode werden kaum Naturfasern beigemischt. Durch diese Kombinationen werden Lycrastoffe sehr abwechslungsreich. Lycra kann mit Elasthan verglichen werden, denn es ist genauso elastisch, ist sehr robust. Lycra wird in die verschiedensten Dessous eingearbeitet. Besonders elastische und eng anliegende Dessous sind aus Lycra, das können Tops, Strings aber auch BH’s sein.

 

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