Dessous aus Elasthan
Kommen wir nun zu einer Faser, die sehr elastisch ist und gerne anteilig in Dessousstoffe eingearbeitet wird. Elasthan ist ebenfalls eine chemische Faser, die mit anderen Garnen versponnen wird. Besonders elastische Dessous können mit Elasthanfasern genäht werden. Auch Dessous in Einheitsgröße können aus Elasthan genäht werden. Denn Elasthandessous können sich über mehrere Größen hinweg ausdehnen. Besonders erotische Dessous können somit herrlich gestaltet werden und bekommen durch die Dehnung einen sexy Reiz. Aber auch in der Bademode und in der Sportbekleidung finden wir oft Elastahnbekleidung. Denn Tops oder Gymnastikhosen werden speziell mit Elasthan wunderbar elastisch.
Werfen wir nun einen kurzen Blick auf die chemische Zusammensetzung der Elasthanfasern. Elasthanfasern setzen sich mindestens zu 85% aus segmentiertem Polyurethan zusammen. Elasthan lässt sich auf die 6-8fache Größe ausdehnen. Die Fasern sind so elastisch, dass sich nach Beendigung der Dehnung sofort zu Ihrer Ausgangsgröße zurückkehren. Wie bei dem Material Lycra besteht Elasthan ebenfalls aus weichen und harten Molekühlketten, welche ineinander verarbeitet sind. Dabei werden zwischen die weichen Moleküle harte Molekühle gezwängt, welche eine ständige Spannung aufbauen, da die weichen Molekühle ständig bestrebst sind sich zusammenzuziehen. Hergestellt werden Elasthanfstern per Trockenspinnverfahren. Diese werden zu Multifilgarnen verarbeitet.
Elasthanstoffe weisen positive Eigenschaften auf und werden daher gerne für die Fertigung von Bekleidung, insbesondere Dessous und Unterbekleidung eingesetzt. Denn Elasthanstoffe lassen sich problemlos einfärben, sind robust gegen Sonneneinstrahlung und sind oxidationsbeständig. Außerdem lassen sie sich gut waschen und trocknen anschließend wieder schnell, da sie nur wenig Feuchtigkeit absorbieren.
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