Viskose in Dessous

Viskose ist ähnlich wie Baumwolle auch eine Naturfaser. Diese wird jedoch auf chemische Weise hergestellt. Denken wir an elastische Stoffe, so sind wir mit der Viskose schlecht beraten. Denn Viskose ist ein weicher, aber eher unelastischer Stoff. Viskose lässt sich aber auch bei Unterwäsche einarbeiten, welche formender Art ist. Viskose ist bedingt luftdurchlässig, dünn und weich, daher kann sie durchaus bei der Fertigung von Dessous und Nachtwäsche eingesetzt werden. Als Nachtwäsche eignet sie sich bestens, wenn die Nachtwäsche etwas weiter geschnitten ist und den Körper sozusagen umschlängelt, denn
Viskose fühlt sich wunderbar weich auf der Haut an.

Wie bereits am Anfang des Kapitels erwähnt ist Viskose ein natürliches Material. Viskose wird in der Regel aus Leinen-, Holz- und Baumwolleteilchen hergestellt. Dennoch zählt die Viskose zu der 1. Generation der Chemiefasern, da sie durch ein chemisches Verfahren produziert wird. Die Vorzüge sind wie anfangs erwähnt Anschmiegsamkeit und Weichheit. Ein klarer Vorteil der Viskose ist, dass sich die Fasern bestens färben und bedrucken lassen. Zu dem nimmt Viskose besonders viel Feuchtigkeit auf. Daraus ergibt sich jedoch auch wie bei Baumwolle, dass Viskose lange trocknen muss bis die Fasern wieder vollkommen trocken werden.

 

Bei der Produktion wird die Viskosefaser stark aufgebläht. Das hat zur Folge, dass der Viskosestoff nur begrenzt luftdurchlässig ist. Es gibt auf dem Markt heut zutage kaum reine Viskosedessous. Wenn man sich für Viskose oder andere Garne in den Dessous interessiert, so sollte man als Kunde vor allem auf das Etikett achten. Denn Viskose wird hin und wieder gerne in die Materialien mit eingesponnen.

 

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